An der Grenze

An der Grenze, ein Mann fährt mit dem Fahrrad vor, auf dem Gepäckträger einen Sack.
Zöllner: „Haben Sie etwas zu verzollen?“
Mann: „Nein.“
Zöllner: „Und was haben Sie in dem Sack?“
Mann: „Sand.“
Bei der Kontrolle stellt sich heraus: tatsächlich Sand.
Eine ganze Woche lang kommt jeden Tag der Mann mit dem Fahrrad und dem Sack auf dem Gepäckträger. Am achten Tag wird’s dem Zöllner doch verdächtig:
Zöllner: „Was haben Sie in dem Sack?“
Mann: „Sand.“
Zöllner: „Hmm, mal sehen…“
Der Sand wird diesmal gesiebt – Ergebnis: nur Sand.
Der Mann kommt weiterhin jeden Tag zur Grenze. Zwei Wochen später wird es dem Grenzer zu bunt und er schickt den Sand ins Labor – Ergebnis: nur Sand. Nach einem weiteren Monat der „Sandtransporte“ hält es der Zöllner nicht mehr aus und fragt den Mann:
„Also, ich gebe es Ihnen schriftlich, dass ich nichts verrate, aber Sie schmuggeln doch etwas. Sagen Sie mir bitte, was!“
Der Mann: „Fahrräder…“

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In der Sonne von Mexico

Als wir gegen 19 Uhr Ortszeit unser Zimmer in Cancun direkt am Meer beziehen, sind wir 22 Stunden auf den Beinen und die Wellen rauschen uns in den Schlaf. Natürlich bin ich morgens früh wach und schaue entzückt aus dem Fenster. Ein malerischer Sonnenaufgang und Pelikane auf dem Felsen direkt vor dem Fenster begrüßen mich. Obwohl erst 7 Uhr ist es draußen schwülwarm. Nach dem Frühstück mit viel Obst besuchen wir den Mercado 28 und bummeln neugierig an den vielen Verkaufsständen entlang. Grellbunte Textilien, Schuhe, Kunsthandwerkliches und jede Menge Kitsch, dazwischen Friseure, dann Fleisch, Obst und Gemüse und kleine Imbissbuden. Später gehen wir zum Wasser. Das ist glasklar, 27o C warm, von unglaublichem Blau und sehr salzig, so dass die Augen brennen. Schnell noch ein paar Ansichtskarten schreiben, dann treibt uns der Magen ans Mexikanische Buffet. Suppe, Salate, Gemüse, mehrere Fleisch- und Fischgerichte, natürlich Tortilla und eine Dessertauswahl – oh, ich platze
gleich. Nach 3 Tagen Sonne und Meer packen wir für unsere Rundreise Auf den Spuren der Maya.
Zuerst geht es nach Süden, Richtung Tulum. Die Ruinenstadt war noch im 16. Jahrhundert dicht besiedelt und zieht heute Scharen von Touristen an. Eine wehrhafte Mauer umschließt den Kultbereich mit kleinen, auf Plattformen ruhenden Tempeln. Der Haupttempel steht an exponierter Stelle am Ozean, wo das vorgelagerte Riff eine schmale natürliche Fahrrinne in den Hafen bot. Mayaschiffe konnten sich an 2 Signalfeuern im Tempel orientieren. Für Spanier war das Riff unpassierbar. Den schönsten Blick bietet der Tempel des Windgottes auf einem Kalkfelsen über dem Meer. Zum Tagesabschluss besuchen wir den Naturpark Xel-ha. Hier mischen sich die süßen Wasser eines unterirdischen Flusses mit dem des Ozeans in einer traumhaften, fischreichen Lagune. Man kann schnorcheln und schwimmen.
Heute besuchen wir Chichen Itza. Die um 800 gebaute 25 Meter hohe Pyramide des Kukulcan beeindruckt durch ihre tiefe kosmische Symbolik von Ausrichtung, Stufen und Plattformen. Erst vor 35 Jahren wurde entdeckt, dass am Äquinoktium Licht und Schatten einen Schlangenkörper bilden, der sich die Pyramide hinabwindet. Die Pyramide des Kukulcan hat 92 Stufen, je ca. 30 cm hoch. Ein phantastischer Ausblick über die Ruienenstadt belohnt für den schweißtreibenden Aufstieg.
Am nächsten Morgen starten wir Richtung Uxmal. Das Hotel ist ein Traum. Zweistöckige Häuser in einem weitläufigen Park umgeben den Pool. Wir bewohnen ein riesiges Zimmer mit Veranda und Schaukelstuhl, 3 Meter breitem Bett und Wirlwanne. Die Besichtigungsrunde führt uns zunächst zum Wahrsagetempel. Daran schließt sich das „Viereck der Nonnen“, eine 65 x 45 Meter große Anlage aus Tempeln und Gängen. Besonders reizvoll ist ein breiter dekorativer Fries aus geometrischen Mustern und stilisierten Masken.
Am Morgen begrüßen exotische Vogelstimmen einen sonnigen Tag. Wir haben ca. 780 km Fahrt durch wechselhafte Landschaften nach Palenque am Fuß der Sierra Matre-Gebirgskette vor uns. Als wir den Golf von Mexiko erreichen, führt die Küstenstraße teilweise nur 2-3 Meter neben den flachen Wellen am Strand entlang. Zahlreiche Pelikane, Reiher und Möwen lassen Fischreichtum vermuten. Das Restaurant zur Mittagsrast besteht aus Holzpfosten auf Betonfußboden direkt am Wasser, mit Palmwedel Dach und Windschutzwand aus Folie, Plastikstühlen und einem kleinen Steingebäude für Küche und Toiletten. Wir probieren Fischsuppe mit Krebsfleisch, Meeresfrüchtesalat aus Srimps, Tintenfisch und Austern und Fischfilet mit Srimpsfüllung. Alles ist ganz frisch und lecker zubereitet. Wir verlassen den Golf von Mexiko auf einer schmalen Straße quer über eine langgestreckte Lagune. Nun geht es stundenlang durch eine offene, mit extensiver Rinderhaltung genutzte Landschaft.
Das Hotel Plaza Palenque empfängt uns mit einem Willkommensdrink. Am Morgen besuchen wir die bekannten und als Weltkulturerbe erhaltenen Ruinen von Palenque. Hier sollen zur Mayazeit bis zu 50.000 Menschen gelebt haben. Die Gebäude passen sich mit einzigartiger Harmonie in die Landschaft. Am Tempel der Innschriften sind über 600 Hieroglyphen zu bewundern. Der Herrscherpalast steht mit seinen verschachtelten Höfen auf einer Plattform. Besonders eindrucksvoll ist der botanische Weg durch den Dschungel. Ein mächtiger Mahagonibaum, armdicke Lianen, Termitenbauten, Libellen und bunte Schmetterlinge ziehen unsere Blicke auf sich. Als wir die kaskadenartigen Wasserfälle erreicht haben, ertönt aus der Ferne plötzlich Gebrüll wie von einer Raubkatze, das rasch näher kommt. Ich stehe auf einer Hängebrücke und sehe hoch in den Wipfeln eine Familie Brüllaffen possierlich turnen.
Heute geht es noch weiter bis Campeche. Am Morgen ist unser Ziel die Lagune von Celestun. Der 5900 ha große Nationalpark ist ein berühmtes Vogelparadies. Mit kleinen überdachten Motorbooten fahren wir zu Kolonien von Flamingos, Pelikanen, Kormoranen, Reihern und Fregattvögeln. Ein Stück geht es durch eine schmale Fahrrinne durch die Mangroven, die mit dem Farbstoff ihrer Wurzeln für die rotbraune Farbe des Wassers der Lagune verantwortlich sind.
Auf der Rückfahrt nach Cancun halten wir in einem Mayadorf. Hier hat man sich zu einer Kooperative zusammengeschlossen, um ohne Zwischenhändler in Heimarbeit gefertigte Handarbeiten, Silberschmuck, Holzschnitzereien und jede Menge Souvenirs an Touristen zu verkaufen. Die Toiletten sind sehr sauber, aber die Preise für das Angebotene hoch. Zurück im Hotel in Cancun liegen ca. 2800 km Busfahrt und unvergessliche Eindrücke hinter uns. Wir relaxen noch 3 Tage am Strand, bevor die Heimat uns zurückerhält.

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Ein amerikanischer Soldat

Ein amerikanischer Soldat, der in Afghanistan ist, erhielt neulich einen Brief von seiner Freundin.

Darin stand folgendes:
“Lieber John, ich kann unsere Beziehung so leider nicht weiterführen. Die Entfernung, die zwischen uns liegt, ist zu gross. Ich muss auch zugeben, dass ich Dich dreimal betrogen habe seit dem du weg bist, und das Ganze ist für keinen von uns in Ordnung. Sorry. Bitte schick mir mein Foto zurück welches ich Dir mitgegeben habe.
Gruss lindsey”.
Der Soldat – sichtlich verletzt – ging sofort zu seinen Kameraden und sammelte sämtliche Bilder die sie entbehren konnten ein. Von ihren Freundinnen, Schwestern, Cousinen, Ex-Freundinnen, Tanten… Zusammen mit dem Bild von Wendy steckte er all die Fotos von den heißen Frauen in einen Umschlag. Es waren insgesamt 59 Fotos.

Dazu schrieb er:
“Liebe Lindsey, es tut mir leid, aber ich weiss leider nicht mehr wer du bist. Bitte suche Dein Bild heraus und schick mir den Rest zurück.”

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Frühstück mit Höllander

 

Ein Deutscher sitzt gerade beim Frühstück, mit Kaffee, Croissants, Butter und Marmelade, als sich ein Kaugummi kauender Holländer neben ihn setzt. Ohne aufgefordert zu werden, beginnt dieser eine Konversation: „Esst ihr Deutschen eigentlich das ganze Brot?“ Der Deutsche lässt sich nur widerwillig von seinem Frühstück ablenken und erwidert: „Ja, natürlich!“ Der Holländer macht eine Riesenblase mit seinem Kaugummi und meint: „Wir nicht: Bei uns in Holland essen wir nur das Innere des Brotes. Die Brotrinden werden in Containern gesammelt, aufbereitet, in Croissants geformt und nach Deutschland verkauft.“ Der Deutsche hört nur schweigend zu. Der Niederländer lächelt verschmitzt und fragt: „Esst Ihr auch Marmelade zum Brot?“ Der Deutsche erwidert leicht genervt: „Ja, natürlich!“ Während der Holländer seinen Kaugummi zwischen den Zähnen zerkaut, meint er: „Wir nicht: Bei uns in den Niederlanden essen wir nur frisches Obst zum Frühstück. Die Schalen,
Samen und Überreste werden in Containern gesammelt, aufbereitet, zu Marmelade verarbeitet und nach Deutschland verkauft!“ Nun ist es an dem Deutschen, eine Frage zu stellen: „Habt Ihr auch Sex in Holland?“ Der Holländer lacht und sagt: „Ja, natürlich haben wir Sex!“ Der Deutsche lehnt sich über den Tisch und fragt: „Und was macht Ihr mit den Kondomen, wenn Ihr sie gebraucht habt?“ „Die werfen wir weg!“, meint der Holländer. Jetzt fängt der Deutsche an zu lächeln: „Wir nicht: In Deutschland werden alle Kondome in Containern gesammelt, aufbereitet, geschmolzen, zu Kaugummi verarbeitet und nach Holland verkauft!“

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Eine Blondine kommt

 

Eine Blondine kommt in die Bücherei und sagt zum Bibliothekar: „Letzte Woche habe ich mir ein Buch von ihnen ausgeliehen. Es war das langweiligste, das ich je gelesen habe. Die Story war schwach und es kamen viel zu viele Personen vor!“
Der Bibliothekar lächelt und sagt: „Oh, Sie müssen die Person gewesen sein, die das Telefonbuch mitgenommen hat…“

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